Die pH-Regulierung ist der erste Schritt zu einem gesunden und hautverträglichen Wasser. Die konsequente Einhaltung des korrekten pH-Bereichs hat einen großen Einfluss auf alle weiteren Pflegeschritte.
Warum?
Ein korrekter pH-Wert im Bereich 7,0 - 7,4 ist die Grundlage aller Wasserpflegemaßnahmen. Der pH-Wert kann starken Schwankungen unterliegen. Wenn er dabei außerhalb des idealen Bereichs liegt, funktionieren die weiteren Schritte der Wasseraufbereitung nicht richtig.
Wann? Wenn der pH-Wert außerhalb des korrekten Bereichs 7,0 - 7,4 liegt. Der pH-Wert muss daher einmal pro Woche überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Für die Messung steht Ihnen der Pooltetser mit Phenolrot-Tabletten zur Verfügung. Ist der pH-Wert nicht korrekt, können folgende Probleme auftreten:
Der pH-Wert ist zu niedrig - unter 7,0 PROBLEME: Korrosion an Metallen (Rost) bis hin zum Zerfall von Gittern oder Blenden aus Metall. Haut- und Augenreizungen Verschlechterung der Flockung - d.h. das das Flockmittel seine Wirkung verliert und ausflockt. Das Wasser wird trüb, da das Flockmittel im Becken ausflockt. Nun ist es wichtig den Filter ca. drei Tage durchlaufen zu lassen und den automatischen Schwimmbadreiniger zusätzlich einzusetzen, um das Wasser aufzuwirbeln. Der pH- Wert muss natürlich eingestellt werden und zusätzliches Superflock Plus muss in den Skimmer gegeben werden. Angriff auf mörtelhaltige Fugen Ab pH-Wert 5,5 gast Chlor aus. Hieraus resultierend ist kaum noch die Karbonathärte feststellbar und der pH-Wert lässt sich nicht oder nur noch schlecht einstellen. Bereits bei Zugabe geringer Mengen von pH-Mittel werden die Werte stark schwanken.
Der pH-Wert ist zu hoch - über 7,4 PROBLEME Ausfällung von Kalk Haut- und Augenreizungen Verschlechterung der Flockung Schnelle Abnahme der Desinfektionswirkung
Im Schwimmbadwasser herrschen günstige Lebensbedingungen für verschiedene Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Algen). Nur ein geringer Teil der Bakterien und Pilze ist krankheitserregend und bildet ein Infektionsrisiko für die Badenden, aber auch sie können durch rasche Vermehrung zu schleimigen Belägen und zu Trübungen des Wassers führen. Daher ist es notwendig, das Wasser durch eine wirksame Desinfektion in hygienisch einwandfreiem Zustand zu halten.
Warum? Eine wirksame Desinfektion ist die Voraussetzung für hygienisch einwandfreies Wasser. Mögliche Krankheitserreger, schleimige Beläge und Trübungen werden vermieden bzw. vernichtet.
Wann? Eine Dauerdesinfektion ist während der ganzen Poolsaison nötig. Bei Problemfällen wie Algen, Trübung, glitschigen Belägen empfehlen wir eine zusätzliche Stoßchlorung.
Algen sind pflanzliche Mikroorganismen, die unerwünschte organische Stoffe produzieren, die wiederum ein idealer Nährboden für Bakterien und Pilze sind. Grund genug, Algenwachstum zu verhindern.
Gängige Desinfektionsmittel allein reichen dazu in der Regel nicht aus. Algen können zudem gegen Chlor resistent werden, weil Chlor die Schleimhülle, v.a. bei größeren Algenkolonien nicht durchdringen kann.
Vorbeugen ist besser als heilen. Eine rechtzeitige Prophylaxe mit Desalgin-Produkten stört Stoffwechselvorgänge der Alge. Sie stirbt bzw. das Wachstum wird gehemmt.
Alle BAYROL Algizide sind durch jahrelange Entwicklung in Labor und Praxis für den Einsatz in Schwimmbädern optimiert. Durch den Breitbandeffekt wirken sie gegen alle Typen von Algen. BAYROL Algizide sind so hoch konzentriert, daß schon bei geringen Dosiermengen ein sicherer Schutz gegen Algen gegeben ist.
Durch die überlegene, einzigartige Wirkstoffkombination verhüten diese Produkte nicht nur Algen, sondern sie hemmen auch das Wachstum von Bakterien und ziehen Trübstoffe aus dem Wasser (Klareffekt).Alle Algizide von BAYROL sind selbstverständlich chlor- und schwermetallfrei.
Ein Sandfilter kann feinst verteilte, sogenannte kolloidale Verunreinigungen nicht zurückhalten, was zu einer milchigen Trübung des Wassers führen kann. Mit Hilfe der Flockung kann man diese Schwebepartikelchen filtrierbar machen.
Die sich vor dem Filter bildenden Flocken hüllen feinst verteilte Schmutzteilchen ein. Diese Flocken sind dann groß genug, daß sie im Sandfilter zurückgehalten werden können. Mit dem nächsten Rückspülen sind diese Schmutzstoffe dann verschwunden.Zusätzlich unterstützt eine gute Flockung die Kapazität des eingesetzten Desinfektionsmittels. Die Wasserqualität wird allgemein verbessert, damit das Baden im kühlen Naß ein ungetrübter Spaß ist. Besonders bemerkbar macht sich dies bei Pflegeprogrammen mit Aktivsauerstoff.
Warum? Ein verschmutzter Filter verschlechtert die Wasserqualität und erhöht den Verbrauch an Pflegeprodukten. Im verschmutzten Filter können sich Keime vermehren und ins Wasser gelangen. Bei hartem Wasser bilden sich in Sandfiltern, trotz regelmäßigen Rückspülens, Kalkablagerungen.
Wann? Rückspülung zum Entfernen von Schmutz aus dem Filter. Reinigung und Desinfektion des Sandes mindestens einmal jährlich zu Saisonbeginn und bei auftretenden Problemen. Drei bis vier Mal jährlich Filterentkalkung.
Nahezu alle Hersteller empfehlen die Überwinterung der Freischwimmbecken in gefülltem Zustand. Für Sie stellt sich zu Saisonstart also die Frage, ob Sie nun das "überwinterte" Wasser aufbereiten oder ob Sie neues Wasser einlassen.
BAYROL empfiehlt für Freibäder jährlich einen kompletten Wasserwechsel durchzuführen, bei Hallenbäder sollte das Wasser alle 2 - 3 Jahre gewechselt werden. Der beste Zeitpunkt, bei Freibädern einen Wasserwechsel durchzuführen, ist das Frühjahr, da hier nach Überwinterung des Beckens ohnehin eine Frühjahrsreinigung durchgeführt wird. Ist das Becken leer und von Schmutz und Kalk gereinigt, prüfen Sie den Filter und lassen neues Wasser aus der Leitung ein.
Zuerst wird der pH-Wert eingestellt (7,0 - 7,4), dann starten Sie mit einer Grunddesinfektion bzw. Stoßchlorung. 3 Tage später kann es mit der normalen Pflege weitergehen. Bedenken Sie, dass bei Neubefüllung der pH-Wert in den ersten Tagen schnell ansteigt und deswegen öfter kontrolliert und ggf. mit pH-Minus gesenkt werden muß.
Nahezu alle Hersteller empfehlen die Überwinterung der Freischwimmbecken in gefülltem Zustand. Die Vorteile: Die Wasserfüllung wirkt dem Druck nachrutschender Erde (Eindrücken der Beckenwände) oder dem "Aufschwimmen" des Beckens bei hohem Frühjahrsgrundwasserstand entgegen. Ferner ist das gefüllte Becken äußeren Witterungseinflüssen weniger ausgesetzt, und kann durch hineinfallende Gegenstände kaum beschädigt werden.
Zusätzliche Vorteile bringt die Zugabe des speziellen Überwinterungsmittels Puripool: Ablagerungen von Kalk oder das Entstehen von Algenwachstum wird von vornherein unterbunden, die Frühjahrsreinigung wird deshalb sehr viel einfacher und müheloser.
Tipp: Auch wenn Sie bereits Puripool ins Wasser gegeben haben, können Sie trotzdem noch problemlos baden.
Dies sollte bei der Überwinterung beachtet werden: pH-Wert einstellen (7,0 - 7,4) Stoßchlorung bei laufender Umwälzung vornehmen, damit bereits bestehende Verunreinigungen nicht "überwintert" werden Wasserspiegel bei Stillegung unter die Düsen absenken Puripool in entsprechender Dosierung im Becken verteilen Außenrohrleitungen entleeren Eispuffer zum Ausgleich des Eisdrucks im Becken einlegen
Vorbedingung für eine hygienisch einwandfreie Wasserpflege ist die Reinigung des Schwimmbeckens, die in regelmäßigen Abständen und zumindest einmal im Jahr bei entleertem Becken durchgeführt werden sollte. Dies gilt sowohl für Frei- als auch für Hallenbäder, denn unabhängig von der optischen Qualität des Wassers sollten Wände und Boden von Kalk- und Schmutzablagerungen gesäubert werden, um Mikroorganismen (Bakterien und Algen) zu beseitigen.
Grund- oder Hauptreinigung (Frühjahrsreinigung) Für die Reinigung des entleerten Beckens sollte grundsätzlich Decalcit Becken verwendet werden. Dieser flüssige Reiniger ist speziell für die Entfernung von Kalk- und anderen Schmutzablagerungen bei höchster Materialschonung entwickelt worden. Er wird mit einer Bürste oder einem Schrubber aufgetragen und nach der Reinigung mit Wasser abgespült. Bei sehr empfindlichen Folien- oder Kunststoffbecken eignet sich auch Adisan Beckenrein zur Grundreinigung.
Laufende Reinigung (Unterhaltsreinigung bei gefülltem Becken) Auch die laufende Reinigung sollte regelmäßig durchgeführt werden, da durch die Verschmutzung der Luft und durch den laufenden Badebetrieb leicht fettige und rußige Verschmutzungen entstehen. Für die Beseitigung dieser Rückstände eignet sich Adisan Beckenrein besonders gut. Für die Beseitigung von Rußrändern am Beckenrand (auf Höhe des Wasserspiegels) wurde Randfix entwickelt. Am besten funktioniert die Reinigung mit dem passenden Vlies (Randfix Pflegeset) bei abgesenktem Wasserspiegel z.B. während des Rückspülens. Randfix eignet sich für alle Beckenoberflächen wie Kacheln, Folien, Polyester, etc. Da das Produkt dickflüssig ist, eignet es sich ideal für senkrechte Flächen (Beckenwände).
Vorsicht bei billigen Haushaltsreinigern Sie bringen Fremdstoffe ins Wasser, die zu Trübungen, Schaum oder Algenwachstum führen können und Oberflächen, z.B. Folien angreifen. Bodenreinigung Die Fremdkörper, die schwerer als Wasser sind und auf dem Schwimmbadgrund liegenbleiben, können entweder manuell oder mit einem automatischen Bodensauger beseitigt werden. Am bequemsten ist die automatische Bodenreinigung da diese elektrischen Reiniger ganz von alleine Boden und ggf. Wände ablaufen und sogar per Fernsteuerung gezielt zu verschmutzten Stellen gelenkt werden können.
Die Wasserhärte wird in Gesamt- und Karbonathärte unterteilt und in Grad Härte (°dH) ausgedrückt.
Härtegrad des Wassers in °dH 0° - 4° = sehr weich 4° - 8° = weich 8° - 12° = mittelhart 12° - 18° = ziemlich hart 18° - 30° = hart über 30° = sehr hart
Weiches Wasser. Der pH-Wert ist wenig stabil.
Hartes Wasser Je höher die Wasserhärte, desto größer wird die Gefahr, dass Kalk ausfällt und eine Trübung des Wassers entsteht. In Regionen mit hartem, kalkhaltigen Wasser kann Kalk ausfallen und sich festsetzen. Die Folgen sind rauhe Beckenwände, Funktionsstörungen durch "verbackene" Filter und Energieverluste im Wärmetauscher. (Bei einer 1 mm dicken Kalkschicht vermindert sich der Wärmeübergang um 15%!). Eine einmalige Zugabe von Calcinex Pool zu Saisonbeginn verhindert diese negativen Einflüsse.
Konzentrierte Desinfektionsmittel wie z.B. Chlortabletten sollen wegen der Gefahr von Bleichflecken nicht in die Nähe von Anstrich- oder Kunststoff-Flächen kommen, sondern nur mit Hilfe von sogenannten Dosierhilfen im Wasser aufgelöst werden.
BAYROL hat deshalb für die eigenen Pflegeprodukte eine einfache Regel aufgestellt: Weiße Tabletten grundsätzlich in einem Dosierschwimmer auflösen! Dies gilt für Chlorilong- und vor allem für Bayroklar-Tabletten. Ausnahme: Chloriklar-Tabletten sollen grundsätzlich im Skimmer (bei laufender Umwälzung) aufgelöst werden. Die Zugabe in den Skimmer wäre zwar bequem, empfiehlt sich jedoch insbesondere bei Bayroklar Tabletten nicht, da ein beträchtlicher Teil der Desinfektionswirkung auf dem Weg durch den Filter verlorengeht. Die Dosierung erfolgt also am besten über einen Dosierschwimmer. Mit dem Dosierschwimmer kann die Zugabe des eingesetzten Desinfektionsmittels individuell gesteuert werden: Die Größe der Dosieröffnung kann durch Verdrehen des Dosier-Ringes verändert und damit die Chlorabgabe entsprechend der jeweiligen Belastung des Wassers angepaßt werden.
Konzentrierte Desinfektionsmittel wirken als Bleichmittel. Aus diesem Grund sollte man langsam lösliche Desinfektionsmittel in Tablettenform nicht direkt ins Becken werfen, sondern in einen Dosierschwimmer oder in den Skimmer geben. Schnellösliche Chlortabletten (Chloriklar) löst man am sichersten im Skimmer auf (Pumpe laufen lassen!). So vermeidet man Bleichflecken durch kleine Chlorpartikel, welche durch das Netz des Clorion rieseln könnten.
Wer keine automatische Dosieranlage zur Schwimmbadwasseraufbereitung hat und länger als 8 Tage verreist, muss für die Zeit der Abwesenheit ein Wirkstoffdepot für Desinfektion und Algenverhütung sicherstellen.
Idealerweise deckt man das Schwimmbad mit einer Plane ab, schaltet aber die automatische Beckenumwälzung nicht ab, sondern läßt sie weiterhin täglich laufen (halb so lang wie üblich). Wenn Sie einen Sandfilter haben, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise während des Urlaubs: Ausreichend rückspülen, pH-Wert auf 7,0 - 7,4 einstellen und dann am besten einen Multibloc von BAYROL (pro 30 - 50 m³ Wasser) in den Skimmer legen. Der Multibloc hält für ca. 3 Wochen.
Bei einem Kartuschenfilter: Filter reinigen, pH-Wert überprüfen (7,0 - 7,4) und dann je nach Beckengröße mehrere Chlorilong-Tabletten in den Dosierschwimmer legen. Durch Verkleinern der Dosierschlitze können Sie das Wasser gut 3 Wochen lang ausreichend desinfizieren. Zugabe der doppelten üblichen Menge Desalgin bzw. Desalgin Jet oder Bayroplus nicht vergessen. Selbst wenn nach der Rückkehr aus dem Urlaub das Wasser optisch einwandfrei ist, sollten Sie zuerst den Filter gründlich rückspülen bzw. auswaschen.
Grundsätzlich empfehlen wir, wenigstens einmal pro Woche rückzuspülen, um den im Filtermedium angesammelten Schmutz zu entfernen. Bei hartem Wasser bilden sich in Sandfiltern trotz regelmäßigen Rückspülens Kalkablagerungen, die in Extremfällen das Filtermedium nahezu verschließen, die Filterwirkung nimmt stark ab. Auch die Rückspülgeschwindigkeit (Pumpenleistung) muss entsprechend groß dimensioniert sein, damit die Sandmenge freigespült und aufgewirbelt wird.
Sollte die Pumpe zu klein dimensioniert sein, verbleibt immer Dreck und Bakterien im Kessel. Sie züchten sich Ihren eigenen BIOREAKTOR.
Zur Vorbeugung empfehlen wir deshalb, 3-4 mal im Jahr eine Filterentkalkung und -reinigung mit Decalcit Filter durchzuführen. Vor einem Rückspülvorgang 300 - 500 g Decalcit Filter in den Skimmer geben, Filterarmatur auf "Rückspülen" stellen und Pumpe kurz ein- und sofort wieder ausschalten, damit Decalcit Filter in den Filterbehälter gelangt. Über Nacht einwirken lassen und danach gründlich rückspülen.
Eine wirksame Desinfektion und Trübungsbeseitigung durch Flockung setzen voraus, dass die Sandfilteranlage einwandfrei funktioniert. Generell: Filtersand alle 2 - 3 Jahre auswechseln lassen!
BAYROL hat intensiv nach dem Zusammenhang zwischen Wasserqualität und Zustand des Filters geforscht und herausgefunden, dass in der Praxis nahezu jeder dritte Filter verkeimt ist. Das hat gravierende negative Auswirkungen auf die Wirksamkeit des eingesetzten Desinfektionsmittels. Das Desinfektionsmittel wird dann praktisch zur Abtötung von Keimen im Filter verschwendet und steht nicht mehr für eine wirksame Desinfektion des Beckenwassers zur Verfügung. Deshalb hat die BAYROL-Forschung das neue Produkt Filterclean Silver entwickelt, ein patentiertes Filtergranulat, das Keim- und Bakterienbildung von Beginn an dort verhindert, wo Desinfektionsmittel kaum hinkommen - nämlich mitten im Filter. Das sichert Ihnen langandauernd hochwertige Wasserqualität und sorgt für langanhaltende (2 - 3 Jahre) Desinfektion des Filterbereichs. Lassen Sie sich bei dem nächsten Filtersandwechsel von Fa. Weigand einfach statt 40% des Quarzsandes Filterclean Silver einfüllen und achten Sie bitte darauf, vor der ersten Inbetriebnahme den Filter 5 Minuten rückzuspülen. Dann ist das Material gut durchgemischt und sorgt 2 bis 3 Jahre für eine keimfreie Filteranlage.
Grundsätzlich empfehlen wir keinen Sand zu verwenden sondern:
Neuartiges Füllmaterial für einen noch effektiveren Filter.
HFG ist ein hochentwickeltes Filtermaterial, dass aus grünem Recyclingglas gewonnen wird. Durch ein spezielles Verfahren wird die Oberfläche der Glaskörner aktiviert, wodurch auch kleinste Teilchen und organisches Material mühelos ausgefiltert werden können.
Das Ergebnis ist - superklares Schwimmbadwasser.
HFG bietet noch weitere Vorteile: Im Gegensatz zu Quarzsand können sich aufgrund der glatten Oberfläche praktisch keine Bakterien festsetzen. Das eingesetzte Desinfektionsmittel kann die Bakterien somit hocheffektiv bekämpfen. Der Filter - oftmals die Quelle der Verkeimung - bleibt hygienisch rein und sauber.
Vorteile im Überblick: - Glasklares Wasser durch hervorragende Filtereigenschaften - Deutlich geringeres Verkeimungsrisiko des Filters - Effektivere Rückspülung aufgrund spezieller Oberflächenbehandlung - Längere Lebensdauer ohne Wirksamkeitsverlust
Durch eine noch so gute Aufbereitung des Schwimmbadwassers kann nicht verhindert werden, dass sich gelöste Stoffe im Wasser anreichern, vor allem Salze wie Chloride und Nitrate, die aus Reaktionen des Chlors entstanden sind. Chloride wirken in erhöhter Konzentration korrosiv auf Metallteile, insbesondere auf Aluminium, aber auch auf Edelstahl.
Eine Salzanreicherung kann nur verhindert werden, indem ein Teil des Beckenwassers regelmäßig durch Frischwasser ersetzt wird. Es ist darauf zu achten, dass vor allem in Becken mit wärmerem Wasser nicht nur die Verdunstungsverluste ersetzt werden, die zu einer erheblichen Salzanreicherung führen, sondern auch ein Teil des verbrauchten Beckenwassers.
Die Frischwasserzugabe beträgt für ein privates Schwimmbecken mindestens 3%, besser 5% des Beckeninhaltes pro Woche, d.h. je nach Filtergröße wöchentlich mindestens 3-5 Min. rückspülen.
Beckenabdeckungen verringern die Verdunstungsraten erheblich und können zu einer Verminderung des Frischwasserbedarfs beitragen. Aber auch im bestgepflegten Schwimmbecken reichern sich allmählich Salze an, die weder durch Filtration noch auf chemischem Wege entfernt werden können. Ihre Beseitigung ist nur durch einen kompletten Wasserwechsel möglich, der deshalb jährlich (Freibad) bzw. nach 2 - 3 Jahren (Hallenbad) durchgeführt werden sollte, auch wenn das Wasser optisch noch sauber erscheint. Bei Freibädern eignet sich am besten das Frühjahr, da hier nach Überwinterung des Beckens ohnehin eine Frühjahrsreinigung durchgeführt wird.
Enthält das Füllwasser Eisen, Mangan oder Kupfer (meist aus privaten Brunnen) kann es zu unschönen Wasserverfärbungen, (von schmutzig grün über braun bis fast schwarz) und zu massiven Trübungen kommen. Kein Grund, das Becken abzulassen, denn diese Niederschläge sind in der Regel filtrierbar und können durch Flockung beseitigt werden. Damit die unerwünschten Metallionen möglichst vollständig entfernt werden, sollte wie folgt vorgegangen werden: Stoßchlorung, z. B. mit Chlorifix oder Chloriklar, um alles Eisen und Mangan zu oxidieren. pH-Wert richtig einstellen. Ausflocken der gebildeten Eisen- und Manganhydroxide bei laufender Filteranlage über mehrere Tage mit Superflock C. Eine Entfernung von Kupfer mit Superflock C ist ebenfalls möglich, jedoch muss dafür der pH-Wert bei 7,5 - 7,7 gehalten werden.
Hartes Wasser sollte mit Calcinex Pool behandelt werden, um das Ausfällen von Härtebildnern im Wasser zu verhindern. (Der Einsatz von Enthärtungsanlagen bringt oft nur eine Reduzierung um ca. 50% und macht oft eine zusätzliche Härtestabilisierung notwendig.) Die Bildung von Wassertrübungen und Kalkablagerungen in Becken und Umwälzsystemen wird durch Calcinex Pool vermieden. Dieses Produkt bindet zusätzlich Metalle im Wasser und verhindert Wasserverfärbungen durch Metallionen. Der pH-Wert sollte in den ersten Tagen nach der Befüllung besonders aufmerksam kontrolliert und reguliert werden, da er in dieser Phase zum Anstieg neigt. Aufgrund der unterschiedlich hoch belasteten Füllwässer muß auch die Anfangsdosierung der Wasserdesinfektionsmittel entsprechend kontrolliert und ggf. erhöht werden.
Bei Whirlpools und kleinen Pools sind besondere Bedingungen zu berücksichtigen: Ein Whirlpool wird kontinuierlich mit Wasser durchströmt und sprudelt durch Eintragung von Luft. In der Regel ist die Wassertemperatur höher als in einem normalen Schwimmbad. Dadurch ist der Whirlpool anfälliger für bestimmte Bakterien, die sich in warmem Milieu außerordentlich schnell vermehren und besondere Krankheiten hervorrufen.
Deshalb gibt es von BAYROL Pflegeprodukte, die speziell für diese Becken konzipiert worden sind. Ideal für Whirlpools eignet sich die Pflege mit Brom. Brom ist milder als Chlor und hat darüber hinaus den Vorteil einer höheren pH-Wert-Toleranz, was bei der durch die relativ hohen Wassertemperaturen hervorgerufenen Tendenz zu höheren pH-Werten besonders wertvoll ist. Speziell für Whirlpools steht die 0,8 kg-Dose AQUABROME® SPA zur Verfügung. Bei hartem Wasser sollte in jedem Fall Calcinex Pool hinzugegeben werden. Wer lieber im mit dem sanften Aktivsauerstoff gepflegten Wasser baden möchte, für den steht die komplette Wasserpflege ausgerichtet auf die besonderen Bedingungen im Whirlpool in Form des Whirlpool Sets zur Verfügung.
Bei Whirlpools und kleinen Pools sind besondere Bedingungen zu berücksichtigen: Auch wenn Sie jeden Tag das Wasser im Minipool wechseln, verhindert das nicht, dass die Folie des Pools im Laufe der Zeit glitschig wird. Unsichtbare Bakterien bilden sich, die zu Krankheiten führen können. Da kleine Pools oftmals andere technische Voraussetzungen als große Pools in Bezug auf Filter, Skimmer, Pumpen etc. haben, muss sich die Wasserpflege entsprechend anpassen. Minilong, d.h. langsamlösliche Chlortabletten sind ideal für die Dauerdesinfektion mit Chlor für kleine Schwimmbecken. Das Bayroklar MiniPool Set wird den Ansprüchen von ganz kleinen Pools auf Aktivsauerstoffbasis gerecht.
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